Rheuma – Kann Heilfasten bei rheumatischen Beschwerden helfen?

Heilfasten kann Gelenkschmerzen und Entzündungen lindern. Deshalb ist Heilfasten bei verschiedenen rheumatischen Erkrankungen eine hilfreiche begleitende Maßnahme für viele Patienten.

Rheuma und Gelenkerkrankungen lassen sich mit herkömmlichen Behandlungsmethoden nicht in allen Fällen befriedigend behandeln. Das Heilfasten kann hier eine hilfreiche begleitende Maßnahme sein. Der bekannte Fastenarzt Otto Buchinger fastete schon 1919 wegen einer Erkrankung (vermutlich wegen einer rheumatoiden Arthritis, nehmen Experten heute an). Seine Symptome besserten sich damals durch das Heilfasten deutlich. Das führte zur Gründung der ersten Heilfastenklinik Deutschlands und zur Entwicklung des sehr beliebten Buchinger-Fastens.

Heilfasten ist also nicht nur eine präventive Maßnahme, sondern kann auch therapeutisch genutzt werden. Inzwischen belegen zahlreiche Studien den Nutzen. Hier finden Sie eine Übersicht der positiven Aspekte des Heilfastens bei der Erkrankung und praktische Tipps zur Umsetzung.

Was ist Rheuma?

Unter den Begriff fallen verschiedene Erkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen. Es sind damit verschiedene “Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis” gemeint, wie Mediziner sie nennen. Dazu gehören entzündliche Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis) oder die Kollagenosen (z.B. Lupus erymathodes, Systemische Sklerose).

Aber auch die Arthrose, chronische Sehnenscheidenentzündungen, Vaskulititis (“Blutgefäßrheuma”), Stoffwechselstörungen wie Gicht sowie Fibromyalgie (auch Weichteilrheuma genannt) zählen zu den rheumatischen Erkrankungen. Wo immer sich Tipps und Studien nur auf eine einzelne dieser Erkrankungen beziehen, ist das im Text mit angegeben.

Rund ein Viertel der Bevölkerung ist hierzulande betroffen. Die degenerativen Formen wie Arthrose treten oft vorwiegend bei Menschen über 40 Jahren auf. Entzündliche Rheuma-Erkrankungen hingegen können jeden treffen (auch Kinder) und machen sich häufig zum ersten Mal im Alter zwischen 20 und 40 Jahren bemerkbar.

Eine Grafik eines Schmerzes bei der Schulter

Symptome und Diagnose: So kann man Rheuma erkennen

Weil Rheuma ein Überbegriff ist, können die Symptome sehr unterschiedlich sein. Heute sind in der ICD-10-Klassifikation [1] etwa 400 verschiedene rheumatoide Erkrankungen beschrieben. Aber eines haben alle Arten gemeinsam: Sie betreffen den Bewegungsapparat (Gelenke, Weichteile/Muskeln, Sehen oder Bänder) und führen dadurch zu Bewegungseinschränkung und/oder Schmerzen bei Bewegungen.

Entsprechend schwer ist die Diagnostik. Allerdings nutzen Rheumatologen heute zahlreiche, neue diagnostische Methoden, sodass meist (jedoch nicht immer) eine sichere Diagnose gestellt werden kann [2]. Am Anfang steht die Anamnese. Die Art, Dauer und Häufigkeit der Schmerzen geben oft schon wichtige Hinweise.

So ist zum Beispiel bei entzündlichen Arten wie der rheumatoiden Arthritis ein Ruheschmerz typisch. Auch Gelenkschwellungen, steife Gelenke und generelle Abgeschlagenheit gehören hier zu den Symptomen. Verschleißerkrankungen (Arthrose) hingegen verschlimmern sich meist bei Bewegung.

Um die vielen verschiedenen Erkrankungen gegeneinander abzugrenzen, werden bei einem Verdacht auf die Erkrankung bestimmte Antikörper (Rheumafaktoren) und genetische Marker im Blut bestimmt. Sie liefern jedoch keinen sicheren Nachweis, treten nicht bei allen Formen auf und gehen nicht immer mit einer bestimmten Erkrankung einher. Zusätzlich können bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT oder MRT dem Arzt weitere Informationen liefern.

Ursachen von rheumatischen Erkrankungen

Um zu erklären, warum Heilfasten die Erkrankung positiv beeinflussen kann, müssen wir zunächst die Ursachen betrachten. Denn die Effekte einer Fastenkur richten sich gegen verschiedene dieser Ursachen. Vermutlich – denn Forscher sind immer noch dabei, die Hintergründe exakt aufzuklären. Recht viel ist allerdings inzwischen schon bekannt.

Ursachen und Auslöser

Viele rheumatische Erkrankungen sind Autoimmunerkrankungen. Dazu gehört zum Beispiel die rheumatoide Arthritis. Dabei kommt es zu einer Störung des Immunsystems. Der Körper bildet Antikörper gegen körpereigene Strukturen, zum Beispiel gegen den Gelenkknorpel oder die Gelenkinnenhaut. Die Ursache dieser Autoimmunreaktion ist bisher immer noch unbekannt. Vermutlich spielen unter anderem genetische Faktoren eine Rolle.

Oft gibt es allerdings Auslöser für den Ausbruch der Erkrankung. Das können, vermuten Ärzte, vorausgehende Infektionen mit Bakterien oder Viren sein [3]. Diese können auf zwei Arten mit Rheuma zusammenhängen: Zum einen können sie auf direktem Weg eine Entzündung (zum Beispiel Gelenkentzündung) auslösen. Zum anderen kann die körpereigene Abwehrreaktion gegen Krankheitserreger eine Autoimmunreaktion auslösen.

Bei Menschen, die ein erhöhtes Risiko für bestimmte rheumatische Erkrankungen haben, spielt auch das Rauchen eine große Rolle. Schon wenige Zigaretten am Tag bewirken, dass sich das Risiko einer rheumatoiden Arthritis mehr als verdoppelt, zeigt eine Studie [4]. Verschleißerkrankungen wie Arthrose, die ebenfalls zu der Gruppe der Erkrankungen zählen, werden durch Übergewicht, Bewegungsmangel und Gelenkfehlstellungen begünstigt.

Bisweilen spielen auch Stoffwechselstörungen eine Rolle. So führt eine Störung im Harnsäurestoffwechsel zu Gicht, während Diabetes dazu führen kann, dass der Gelenkknorpel nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Dadurch steigt das generelle Risiko für verschiedene Gelenkerkrankungen.

Wie hängen Darm-Mikrobiom und Rheuma zusammen?

Auch die Darmflora bzw. das Mikrobiom könnten bei der Entstehung der Erkrankung eine Rolle spielen. Die Darmbakterien beeinflussen eine ganze Reihe wichtiger Körperfunktionen wie zum Beispiel den Zuckerstoffwechsel, neurale Prozesse, unsere innere Uhr und auch die Immunabwehr [5]. Man weiß schon länger, dass ein gut entwickeltes und funktionierendes Immunsystem maßgeblich auch von der Darmflora abhängt. Veränderungen im Darm-Mikrobiom können mit verschiedenen immunologischen Erkrankungen einhergehen.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass bei Patienten mit rheumatoider Arthritis das Bakterium Prevotella copri vermehrt im Darm zu finden ist [6]. Bisher ist jedoch noch unklar, welche Bedeutung diese Entdeckung hat. Das vermehrte Wachstum vom P. copri könnte eine Folge, aber auch ein Auslöser der Arthritis sein. Eine weitere Erklärung wäre eine genetische Ursache, die beides – die rheumatoide Arthritis und auch die Veränderung der Darmflora – parallel bewirkt. In jedem Fall zeigt das, dass Darm und rheumatische Beschwerden eng zusammenhängen.

Banner mit dem Text Leitfaden zur Darmsanierung

Rheuma Behandlung

Schon lange gibt es Versuche, die Erkrankung durch die Ernährung positiv zu beeinflussen. Mehr Bewegung und eine Umstellung auf eine Mittelmeerdiät haben sich schon lange als günstig erwiesen. Auch der Verzicht auf Fleisch, vor allem rotes Fleisch, ist oft hilfreich. Zahlreiche Studien sowie Erfahrungen von Betroffenen zeigen, dass auch Heilfasten einen wichtigen Beitrag zur Besserung der Symptome leisten kann.

Selbst bei gleichlautender Diagnose kann sich der Verlauf einer rheumatischen Erkrankung von Patient zu Patient stark unterscheiden. Somit sind auch die therapeutischen Ansätze oft sehr unterschiedlich. Dabei können folgende Möglichkeiten (auch in Kombination) eingesetzt werden:

  • Rheuma Medikamente: Hier werden vor allem Entzündungshemmer, Kortison und/oder Schmerzmittel eingesetzt.
  • Behandlung mit Biologicals (oder Biologika): Dies sind komplexe, biologische Wirkstoffe. Hier kommen bestimmte Antikörper und Antagonisten zum Einsatz, die sich zum Beispiel gegen Entzündungsfaktoren richten. Die Medikamente sind teuer und wirken nicht bei jedem Patienten. Bei einigen Betroffenen können sie jedoch sehr effektiv helfen.
  • Physikalische Therapie: Behandlungen mit Wärme, aber öfter noch mit Kälte können bei rheumatischen Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern.
  • Physiotherapie: Gezielte Bewegungen und Dehnübungen helfen bei Patienten dabei, die betroffenen Gelenke beweglich zu erhalten. In manchen Fällen tragen sie auch merklich dazu bei, Schmerzen zu lindern.
  • Einsatz von Orthesen: Eine Orthese (Gelenkschutz) kann bei Gelenkentzündungen betroffene Gelenke ruhigstellen oder schonen und dadurch Schmerzen lindern. Das eignet sich aber nicht für alle Rheuma-Arten und nicht für alle Gelenke.
  • Operative Eingriffe: Operationen werden in einigen Fällen als letztes Mittel eingesetzt, um starke Schmerzen auszuschalten. In Frage kommen unter anderem Synovektomien (Abtragung der Gelenkinnenhaut) oder ein Ersatz des betroffenen Gelenks.
  • Ernährung bei Rheuma: Eine Mittelmeerdiät, vegetarische oder vegane Ernährung hilft bei manchen Patienten, die Symptome zu verbessern. Auch Fasten kann hier sehr hilfreich sein, womit wir uns im Folgenden genauer auseinandersetzen.

Leider sind die meisten Formen der Erkrankung durch ärztliche Behandlung nicht heilbar.  Die medizinischen Therapieformen lindert nur die Symptome oder können den Krankheitsverlauf verlangsamen oder verbessern. Darum sind begleitende Maßnahmen wie das Heilfasten für viele Betroffenen eine wichtige, unterstützende Möglichkeit.

Ist Rheuma heilbar?

Während Ärzte wie Buchinger die Anwendung des Heilfastens zunächst vorwiegend auf positiven Erfahrungen gründeten, weiß man heute mehr über die medizinischen Hintergründe. Studien zeigen, dass Heilfasten die Symptome und Schmerzen bei verschiedenen Arten von Rheuma lindern kann. Die Effekte des Heilfastens wie Veränderungen des Darmmikrobioms, hormonelle Veränderungen, anti-entzündliche Wirkungen, direkte Wirkungen auf das Immunsystem und das Ankurbeln der Autophagie (der zellulären “Müllabfuhr”) könnten sich positiv bei rheumatischen Erkrankungen auswirken. Experten vermuten, dass mehrere dieser Mechanismen zusammenwirken.

Viele weiterführende Informationen das Heilfastens finden Sie in diesem ausführlichen Fachartikel.

Heilfasten lindert Schmerzen und Entzündungen

Deutsche Forscher sichteten bereits 2001 alle erschienenen Studien (insgesamt bis dahin 31 Stück), in denen die Auswirkungen von Heilfasten bei Rheuma untersucht wurden [7]. Sie kommen zu dem Schluss, dass Fasten nachweislich die Symptome verbessert. Gelenkschmerzen und Entzündungen gehen zurück. Allerdings half das langfristig vor allem dann, wenn die Fastenkur mit einer anschließenden Umstellung auf eine vegetarische Diät kombiniert wurde.

Fasten alleine verringerte zwar ebenfalls die Symptome. Diese kehrten dann aber häufig innerhalb einiger Wochen wieder zurück, wenn anschließend wieder so gegessen wurde wie vorher [8].

Fasten wirkt auf das Immunsystem

Inzwischen sind verschiedene Wirkungen von Heilfasten und Intervallfasten auf das Immunsystem bekannt [9]. Dabei spielen Einflüsse auf die Aktivierung, Zellteilung und Differenzierung bestimmter Immunzellen, vor allem der T-Lymphozyten, eine Rolle. Studien zeigen, dass die Lebensdauer und Funktion von Lymphozyten von der Ernährung abhängen und durch Fasten beeinflusst werden können. Das macht das Fasten besonders für die Behandlung autoimmuner Rheumaerkrankungen zu einem spannenden Forschungsobjekt.

2019 ergaben sich dazu einige neue Erkenntnisse [10]: Fasten und das anschließende Fastenbrechen (die erste Nahrungsaufnahme) führen anscheinend dazu, dass ein Teil der Immunzellen abstirbt und dafür neue Zellen gebildet werden. Möglicherweise überleben hier nur die effektivsten Immunzellen. Und möglicherweise ist das einer der Mechanismen, die erklären, warum Fasten gegen Autoimmunerkrankungen wirksam ist.

Interview mit Prof. Dr. Andreas Michalsen über die Wirkung von Fasten

In diesem Interview-Ausschnitt spreche ich mit Prof. Dr. Andreas Michalsen, einem der führenden Mediziner und Forscher auf den Gebieten der Ernährung und des Heilfastens über die Wirkungsweise von Fasten auf Rheuma und andere Erkrankungen. Dr. Michalsen ist Internist und Professor für klinische Naturheilkunde an der Charité Berlin und am Immanuel Krankenhaus Berlin.

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Welche Arten von Heilfasten sind zu empfehlen?

Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten des Fastens, die bei rheumatischen Erkrankungen zum Einsatz kommen können. Dazu gehören zum einen mehrwöchige Heilfastenkuren (zum Beispiel das klassische Buchinger-Fasten aber auch andere Fastenkuren). Zum anderen ist aber auch Intervallfasten eine gute Möglichkeit zur Unterstützung der Behandlung [11].

Buchinger-Fasten und andere Heilfastenkuren

Schon Buchinger machte es vor und auch in vielen heutigen Studien läuft es ähnlich: Eine zwei- bis dreiwöchige Fastenkur scheint ideal zu sein, um die Effekte des Heilfastens zu nutzen. Allerdings sollte das Buchinger-Fasten (oder eine andere Heilfastenkur) über eine so lange Zeit nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Begleitung durchgeführt werden. Vor allem bei schwereren Rheuma-Erkrankungen und bei Einnahme von Medikamenten.

Viele Tipps rund um das Heilfasten nach Buchinger, andere Arten des Fastens und die Durchführung einer Heilfastenkur finden Sie hier auf unserem Portal. Vor allem Fastenanfänger sollten sich vor Beginn einer Fastenkur ausführlich über Vorbereitung, Ablauf und Aufbautage informieren.

Intervallfasten

Eine Alternative zu einer Fastenkur ist das Intervallfasten. Dabei wird regelmäßig für einen kürzeren Zeitraum (zum Beispiel 16 oder 24 Stunden) auf Nahrung verzichtet. Schon solche kurzen Fastenintervalle können oxidativen Stress messbar senken, der oft eine Folge von entzündlichen Reaktionen ist. Bei rheumatoider Arthritis und anderen Arten der Erkrankung kann das Intervallfasten deshalb hilfreich sein. Auch für Asthma wurde ein Rückgang entsprechender Marker bereits gezeigt [12]. Hier geht es zu unserem Fachartikel zum Intervallfasten.

Ein gutes Beispiel für Intervallfasten ist der muslimische Fastenmonat Ramadan. Einen Monat lang wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht gegessen. Es handelt sich dabei also im Prinzip um ein mehrwöchiges Intervallfasten. In einer ganz aktuellen Studie wurden Patienten mit rheumatoider Arthritis oder Spondyloarthritis vor, während und nach dem Ramadan-Fasten untersucht [13]. Vor allem in der Gruppe mit rheumatoider Arthritis besserten sich die Symptome deutlich.

Intervallfasten ist also eine gute Möglichkeit, die Rheuma-Patienten ausprobieren können. Auch hier sollten Sie aber vorher mit Ihrem Arzt sprechen. Doch generell ist das Intervallfasten wenig belastend, schränkt die Leistungsfähigkeit kaum ein und ist unkompliziert Zuhause und auch während der Arbeit umsetzbar. Intervallfasten eignet sich auch dann als Alternative, wenn eine mehrwöchige Fastenkur zeitlich, körperlich oder psychisch nicht umsetzbar ist.

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Bildquellen

  • Rheuma in der Schulter: MDGRPHCS | Shutterstock.com

Quellenangaben

Quellenangaben
1 ICD-10-GM 2005
2 Berufsverband Deutscher Internisten e.V.: Internisten im Netz
3 Guilherme L, Kalil J. Rheumatic fever and rheumatic heart disease: cellular mechanisms leading autoimmune reactivity and disease. J. Clin. Immunol. 30, 2010, S. 17–23
4 Padyukov L, et al. A Gene-Environment Interaction Between Smoking and Shared Epitope Genes in HLA-DR Provides a High Risk of Seropositive Rheumatoid Arthritis. Arthritis Rheum 2004 Oct;50(10):3085-92
5 Gordon JI. Honor Thy Gut Symbionts Redux. Science 2012: Vol. 336, Issue 6086, pp. 1251-1253
6 Mathis D. Microbiota: A gut feeling about arthritis. ELife 2013; 2:e01608
7 Müller H, et al. Fasting Followed by Vegetarian Diet in Patients With Rheumatoid Arthritis: A Systematic Review. Scand J Rheumatol. 2001;30(1):1-10
8 Kjeldsen-Kragh J, et al. Controlled trial of fasting and one-year vegetarian diet in rheumatoid arthritis. Lancet. 1991;338:899–902
9 Choi IY, Lee C, Longo VD. Nutrition and Fasting Mimicking Diets in the Prevention and Treatment of Autoimmune Diseases and Immunosenescence. Mol Cell Endocrinol. 2017 Nov 5;455:4-12
10 Buono R, Longo VD. When Fasting Gets Tough, the Tough Immune Cells Get Going-or Die. Cell. 2019 Aug 22;178(5):1038-1040
11 Longo VD, Mattson MP. Fasting: Molecular Mechanisms and Clinical Applications. Cell Metab. 2014 Feb 4;19(2):181-92
12 Johnson JB, et al. Alternate day calorie restriction improves clinical findings and reduces markers of oxidative stress and inflammation in overweight adults with moderate asthma. Free Radic Biol Med. 2007;42:665–674
13 Ben Nessib D, et al. Clin Rheumatol. Impact of Ramadan Diurnal Intermittent Fasting on Rheumatic Diseases. 2020 Mar 5. Online ahead of print