Bild des Darms für Darmentleerung

Darmentleerung Anleitung – Abführen und Darmreinigung beim Heilfasten

In Darmgesundheit & Abnehmen, Fastenkur Anleitung von Mag. Sandra M. Exl

Wie führe ich richtig eine Darmentleerung beim Heilfasten durch? Am Morgen des ersten Fastentages ist die erste Darmentleerung durchzuführen, die üblicherweise durch ein oral eingenommenes Abführmittel eingeleitet wird. Der Organismus schaltet nach der Entleerung vom Modus der Nahrungsaufnahme auf Ausscheidung um. Das Hungergefühl erlischt dadurch in den aller meisten Fällen und das Fasten fällt leichter.

Für die Darmentleerung gibt es vielerlei Möglichkeiten: Bei einem empfindlichen Darm sind auf jeden Fall zuerst die sanfteren Möglichkeiten zu bevorzugen.

Sanfte Abführmittel zur Darmentleerung

Sauerkrautsaft

Sauerkrautsaft ist reich an Vitamin C und Milchsäure. Die lebenden aktiven Milchsäurebakterien im Sauerkrautsaft, die auch im gesunden Darm vorkommen, entgiften und entschlacken nach und nach den ganzen Körper. Sauerkrautsaft ist kalorienarm, ballaststoffreich und verdauungsfördernd. Trinken Sie gleich nach dem Aufstehen 1 – 2 Gläser Sauerkrautsaft, je nach Belieben auch verdünnt auf 3 Gläser. Meine beiden Favoriten in Sachen Sauerkraut sind von Beutelsbacher und Rabenhorst.

Apfelessig

Geben Sie 2 Esslöffel Apfelessig in etwa 300 ml  Wasser (je nach Belieben warmes oder kaltes) und trinken Sie es schluckweise. Kaufen Sie Apfelessig nur in Bio-Qualität, z. B. von Beutelsbacher, Voelkel oder Byodo. Jeder Bio-Laden führt Apfelessig.

Flohsamenschalen

Einen Esslöffel in eine große Tasse lauwarmen Wassers einrühren und zügig trinken (wenn Sie zu lange warten, geliert das Getränk) Gleich noch Wasser nachtrinken, damit Sie mindestens auf einen halben Liter kommen. Die große Flüssigkeitsmenge ist deshalb so wichtig, da Flohsamenschalen bei zu wenig Flüssigkeitszufuhr genau das Gegenteil bewirken – sie stopfen. Danach trinken Sie alle 30 Minuten ein Glas Wasser oder Zitronenwasser. Beim Kauf von Flohsamenschalen achten Sie auf Reinheit geprüfte Bioqualität!

Zitronenwasser

Pressen Sie den Saft einer halben Zitrone in warmes Wasser (ca. ein halber Liter) und trinken Sie dieses in einem für Sie angenehmen Tempo auf nüchternen Magen. Wiederholen Sie dies nach einer Stunde.

Brottrunk

Fermentierte Säfte wie der Brottrunk fördern die Entgiftung und Entschlackung, binden überschüssige Säuren im Körper und scheiden diese aus. Somit ist ein Glas Brottrunk pro Tag während der gesamten Fastenzeit ideal.

Zum Abführen mit Brottrunk: Starten Sie am ersten Tag mit einem Glas (ca. 250 ml) und falls Sie im Laufe des Vormittags keine Wirkung spüren, trinken Sie zu Mittag noch ein zweites. Bei einer kurmäßigen Anwendung reinigt der Brottrunk den Darm und stärkt das Immunsystem. Er kann auch positiv wirken bei Neurodermitis und Schuppenflechte sowie bei zu hohem Cholesterin- und Blutzuckerspiegel.

Pflaumensaft

Eine sehr angenehme und wohlschmeckende Möglichkeit der Darmentleerung bietet der Pflaumensaft. Trinken Sie ein großes Glas gleich nach dem Aufstehen und viel Wasser während des restlichen Vormittags. Pflaumensaft eignet sich auch hervorragend, um ihn während der gesamten Fastenzeit zu trinken (ca. 250 ml pro Fastentag). Er stabilisiert den  Blutzuckerspiegel und hilft, den Säure-Basen-Haushalt im Körper auszugleichen.

Johannisbrotkernmehl

Es wird aus den Samen des Johannisbrotbaums (Carobbaums) gewonnen und regt durch das hohe Quellvermögen durch den Schleimstoff Carubin und seine Ballaststoffe auf natürliche Weise die Verdauung an. Die Dosierung ist wie bei allen Abführmitteln eine sehr individuelle Angelegenheit. Sie sollten mit 3 Teelöffeln beginnen und diese mit mindestens 500 ml Wasser einnehmen.

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Hier finden Sie die im Video besprochenen Links und mehr Infos zum 7-Tage-Fastenprogramm.

Stärkere Abführmittel zur Darmentleerung

Glaubersalz

Beim Fasten wird bei den Abführtagen auch häufig vom „Glaubern“ gesprochen, womit nichts anderes gemeint ist, als das Abführen mittels Glaubersalz. Das Glaubersalz (chemisch Natriumsulfat) aufgelöst in Wasser beginnt je nach Dosierung nach ca. 1 – 3 Stunden zu wirken. Die Lösung bindet im Darm durch Osmose Wasser, wodurch sich der Flüssigkeitsanteil im Darm stark erhöht. Durch diese Volumenerhöhung wird der Stuhldrang ausgelöst. Je nach Stärke der Dosis, werden Sie einen mehr oder weniger starken Stuhldrang verspüren. Glaubersalz ist nicht gerade ein Genuss. Am besten Sie halten ein weiteres Glas Wasser oder Pfefferminztee bereit, um den sehr salzigen Geschmack wegzuspülen.

Anwendung: In der Früh werden 30 g Glaubersalz (in der Apotheke erhältlich) in ½ Liter warmem Wasser aufgelöst und innerhalb von 15 Minuten getrunken. Manche Menschen reagieren auch schon bei 1 Teelöffel auf ¼ Liter Wasser mit dem erwünschten Effekt. Bei 1 TL wäre die Verdünnung mit ½ Liter Wasser zu stark und es könnte dadurch die gewünschten Wirkung ausbleiben. Nach der eingesetzten Wirkung ist es unbedingt notwendig, viel zu trinken, da der Körper einen großen Wasserverlust erfährt und bei nicht ausreichender Wasserversorgung gerade zu Fastenbeginn sehr wahrscheinlich heftige Kopfschmerzen die Folge wären. Erhältlich in jeder Apotheke.

Bittersalz

Bei der Anwendung von Bittersalz (chemisch Magnesiumsulfat) ist das Resultat dasselbe, wie beim Glaubersalz, allerdings gibt es in der Naturheilkunde einen Unterschied, wie diese Salze eingesetzt werden. Das Bittersalz kommt eher bei Darmproblemen zur Anwendung, wohingegen bei Leberproblemen oder Gallestörungen das Glaubersalz in Frage kommt.

Anwendung: siehe Glaubersalz. Auch in jeder Apotheke erhältlich.

F. X. Passagesalz

Das F.X. Passagensalz basiert auf dem Wirkstoff Magnesiumsulfat (Bittersalz). Es dient bei Darmträgheit und Verstopfung sowie zur Darmentleerung als Vorbereitung zu einer Darmsanierung – also auch ideal zum Heilfasten. Gegenüber dem puren Bittersalz oder dem Glaubersalz schmeckt dieses Abführmittel jedoch wesentlich angenehmer. Es hat geschmackliche Ähnlichkeit mit einer Vitamin-Brausetablette, da es mit Zitronensäure, Orangen-Aroma und Saccharin-Natrium angereichert ist.

Anwendung: Bis zu 4 gehäufte Teelöffel werden in Wasser (max. ½ Liter) aufgelöst und am Morgen schluckweise getrunken. Auch hier ist die Menge sehr individuell. Bei empfindlichem Darm lieber mit geringer Mende (2 TL auf ¼ Liter Wasser) beginnen. Das Passagensalz ist in jeder Apotheke erhältlich.

Rizinusöl

Rizinusöl ist seit 4000 Jahren als Abführmittel bekannt. Es ist immer dann angebracht, wenn es sich nicht um chronische Verstopfung handelt, sondern um eine vorübergehende, die aber trotzdem behandelt werden muss. Rizinusöl wirkt im Dünndarm und macht die Darmwände gleitfähig. Es bewirkt ca. 3 Stunden nach der Einnahme eine breiförmige Entleerung und ist auch bei einer etwaigen Darmentzündung ein geeignetes Mittel (mit dem Arzt besprechen).

Früher gab man Rizinusöl vor allem bei Wurmkuren. Manchmal ist es in einem Wehencocktail enthalten und bewirkt vor der Geburt eine Darmentleerung. Während der Schwangerschaft darf man es nicht nehmen, da das Rizinusöl Gebärmutterkontraktionen auslöst. Der Samen ist hoch giftig, für einen 70 kg schweren Menschen sind bereits 12 g des Samens tödlich. Das Öl wird durch Kaltpressung erzeugt und enthält das toxische Ricin nicht mehr in diesem Ausmaß.

Anwendung: 1-2 Esslöffel mit viel warmen Wasser vorzugsweise am Morgen einnehmen und auch den restlichen Tag viel trinken. Bei mir persönlich wirken 3 EL am besten. Rizinusöl ist in jeder Apotheke erhältlich.

Sennes-Tee

Sennesblätter und –früchte sind starke Abführmittel, die den Stuhl weich und breiförmig machen. Das ist besonders dann vonnöten, wenn man eine Operation hinter sich oder vor sich hat, unter Hämorrhoiden oder einer Analfistel leidet. Für einen Dauergebrauch ist die Pflanze nicht gedacht, denn sie greift in den Elektrolythaushalt ein. Wichtiges Kalium geht über die Ausscheidungen verloren und auch Eiweißstoffe werden schneller abgebaut.

Man schadet sich also mit dem längeren Gebrauch mehr, als man sich nützt. Die seltene Anwendung ist dann aber umso effektiver, etwa 5 bis 6 Stunden nach dem Teegenuss tritt die Entleerung ein. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Pflanze verboten, bei Darmverschluss ebenfalls. Empfängnisschutz durch die Anti-Baby-Pille ist nach Sennesgenuss nicht mehr gegeben.

Anwendung: 2 Teelöffel Früchte (aus der Apotheke) mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken. Die Sennesblätter kalt ausziehen lassen: es wird empfohlen, 2 Teelöffel davon mit Wasser mindestens 5 Stunden ziehen lassen, abseihen und ein wenig anwärmen. 1 bis 2 Tassen sind ausreichend. Es funktioniert aber auch weniger aufwändig, indem Sie einen Teebeutel z. B. von Sidroga mit heißem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen.

Faulbaum-Tee

Arzneilich wird nur die Faulbaumrinde verwendet, die ein sanftes, dickdarmwirkendes Abführmittel ist. Sie wird bei Verstopfung allgemein gut vertragen, ist aber nicht für den Dauergebrauch zu empfehlen. Die abführende Wirkung erfolgt ca. acht Stunden nach der Einnahme, den Tee also am Abend nehmen, damit man am Morgen Erfolg hat. Während der Schwangerschaft und Stillzeit soll die Anwendung generell vermieden werden.

Anwendung: 1 Teelöffel Rinde wird mit ¼ Liter kaltem Wasser 12 Stunden stehen gelassen, abgeseiht, mäßig erwärmt und vor dem Schlafengehen getrunken. Wenn es schneller gehen soll: 1 Teelöffel mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Erhältlich in jeder Apotheke, oft in Kombination mit Sennes. Ein sehr gutes Produkt ist der Abführtee von Dr. Kottas.

Der Einlauf: das Entschlacken unterstützen

In der Volksmedizin hatte der Einlauf schon seit jeher einen sehr hohen Stellenwert und noch bei unseren Groß- und Urgroßeltern fehlte er selten in der Hausapotheke, wo er unter anderem bei Grippe, Magen-Darmproblemen, Kopfschmerzen und „Kater“ zum Einsatz kam.

Warum ist der Einlauf beim Fasten so wichtig?

Der fastende Organismus schiebt ununterbrochen Giftstoffe und Eiweißzerfallsprodukte in den Darm ab – ein ständiger Prozess des Ausscheidens. Wird der Darm nicht regelmäßig ausgespült, so können sie teilweise wieder in die Blutbahn gelangen und Kopfschmerzen oder sonstige Beschwerden verursachen. Der Einlauf ist also ein wichtiger Faktor zur Reinigung des Dickdarms. Das eingefüllte Wasser dehnt den Darm und setzt somit die Darmperistaltik in Gang. Der Darminhalt wird herausgelöst und auf schonende Weise abtransportiert.

Wurmartige Strukturen im Ausscheidungswasser: Habe ich Parasiten?

Bei einigen Menschen kommt es nach einigen Fastentagen zur Ablösung der obersten Zellschicht der Darmschleimhaut. Diese Strukturen können aussehen wie Würmer und die Leute erschrecken sich, wenn sie so etwas in der Toilette sehen. Aber Sie können beruhigt sein, diese abgelösten Schleimhautstücke sind ein Zeichen der Reinigung und Erneuerung. Es sind weder Würmer noch andere Parasiten.

Wie funktioniert ein Einlauf?

Das Prinzip eines Einlaufs ist einfach. Das Einlaufgerät nutzt die Gravitationskraft. In den Behälter füllt man die gewünschte Menge an körperwarmer Flüssigkeit und hängt ihn erhöht auf. Das Endstück (Aufsatz) des Schlauches wird nun vorsichtig mit etwas Gleitcreme (ich verwende Kokosöl) in den After eingeführt und die Klemme oder der Hahn geöffnet. Da der Behälter höher ist als das Gesäß, fließt die Flüssigkeit ganz von selbst in den Darm. Je größer der Höhenunterschied zwischen Behälter und Gesäß, desto höher auch der Druck, mit dem die Flüssigkeit eindringt. Ein genaues Anleitungsvideo für die Durchführung eines Einlaufs finden Sie in meinem 7-Tage-Fastenprogramm.

Das Einlaufgerät, auch Irrigator genannt (lat. irrigare = bespülen), besteht aus einem Wasserbehälter, Füllmenge 1 oder 2 Liter, einem ca. 1,2 bis 2 m langen und 1 cm dicken Wasserschlauch mit Klemme und verschiedenen Aufsätzen aus darmfreundlichem Kunststoffmaterial.

Sandra Exl mit einem Einlaufgerät für die Darmentleerung

Der Wasserbehälter kann entweder aus Hartplastik, Edelstahl oder aus geschmeidigem, zusammenlegbarem Kunststoffmaterial (Reiseirrigator – ideal für Fastenwanderungen) sein. Erhältlich sind Einlaufgeräte in Sanitätshäusern, Apotheken oder auf Amazon. Auf Amazon ist die Auswahl natürlich groß. Als Hilfestellung kann ich die folgenden vier Produkte empfehlen:

  • Ich persönlich verwende für zu Hause ein hochwertiges Einlaufset mit einem 2 Liter Edelstahlbehälter, welches ich sowohl für Anfänger als auch erfahrene Anwender empfehlen kann. Ich mag den großen Metallbehälter mit Aufhängevorrichtung und den 2 m langen Schlauch (die meisten anderen Produkte haben kleinere Behälter und kürzere Schläuche). Im Set sind verschiedene (weiche, harte, kleine, große) Aufsätze enthalten, so kann man ausprobieren, welcher Aufsatz für einen am angenehmsten ist. Ich finde den Kosten-Nutzen-Faktor sehr gut, da dieses Einlaufgerät wohl ewig hält. Schlauch, Aufsätze und Klemmen kann man nachbestellen.
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  • Ein sehr gutes zusammenfaltbares Einlaufgerät – wiederum mit optimalem Preis-Leistungsverhältnis. Viele andere vergleichbare Geräte sind erheblich teurer oder von schlechterer Qualität. Ich verwende dieses Einlaufset bei meinen Fastenwanderungen oder auf Reisen:
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  • Ein weiterer Tipp für Reisen, wenn man zu Verstopfung neigt, ist dieses Klistier (nicht ausreichend bei Fastenkuren): 
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Interview mit Prof. Andreas Michalsen: Darmentleerung ja oder nein

Prof. Andreas Michalsen ist Internist und Professor für klinische Naturheilkunde an der Charité Berlin und am Immanuel Krankenhaus Berlin. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist das Heilfasten. Ich frage ihn in diesem Interview, ob die traditionelle Darmentleerung am Beginn einer Fastenkur auch aus Sicht der Wissenschaft sinnvoll ist.

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Download: Leitfaden zur Darmsanierung

Für jene Menschen, die selbständig eine Darmsanierung durchführen wollen, habe ich einen Leitfaden zusammengestellt, in dem ich beschreibe, wie Sie die problematischen Beschwerden loswerden können. Sie finden darin auch Tipps, wie Sie in weiterer Folge, Ihren Darm gesund halten und die Darmflora pflegen können. Die Abonnenten des Heilfasten-Portals (das Abo ist kostenlos) können diesen Leitfaden gratis herunterladen. Hier können Sie sich eintragen, wenn Sie über neue Artikel am Heilfasten-Portal informiert werden wollen, inklusive Gratis Download des Leitfadens zur Darmsanierung.

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Dieser Fachartikel wurde verfasst von

Mag. Sandra M. Exl

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Mag. Sandra Exl hat ein abgeschlossenes Studium der Biologie und ist zertifizierte Fastenbegleiterin. Sie arbeitet als Redakteurin im Team von Lanaprinzip Publishing e.U. und schreibt über die Themen Heilfasten, Ernährung und gesunde Rezepte. Mit über 20 Jahren Fastenerfahrung und vielen beliebten YouTube-Videos über das Heilfasten ist sie im deutschsprachigen Raum eine der bekanntesten Fastenexpertinnen.

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Quellenangaben

  • Das große Lexikon der Heilpflanzen: 550 Pflanzen und ihre Anwendungen. Andrew Chevallier, 2017
  • Faulbaumrinde: Natürliches Abführmittel mit Risiken, apotheke adhoc, 12.06.2018
  • Magnesium sulfate (epsom salt), Penn Medicine Healthwise Library
  • Izzo AA et al, The osmotic and intrinsic mechanisms of the pharmacological laxative action of oral high doses of magnesium sulphate. Importance of the release of digestive polypeptides and nitric oxide., Magnesium Research, 1996 Jun;9(2):133-8.
  • Arslan GG und Eser I, An examination of the effect of castor oil packs on constipation in the elderly., Complementary Therapies in Clinical Practice, 2011 Feb;17(1):58-62

Bildquellen

  • Darmentleerung: decade3d - anatomy online | Shutterstock.com